Seit 1999 professionelle KMU-Unternehmensbewertung


 

 

Bespiele zur Unternehmensbewertung:

 

 

Nachfolgend eine kurze Auswahl zur Struktur der von uns in den letzten 5 Jahren durchge-führten Unternehmensbewertungen:

 

Schwerpunkt: verkäuferseitige Unternehmens-Nachfolgen:

 

Sehr typischer Weise haben nachfolgebereite und verkaufswillige Senior-Unternehmer nur sehr vage Vorstellungen zum Wert ihrer Firma, ggf. auch der zugehörigen Betriebs-Immobilien.

 

Fast immer sind die (aus Bauchgefühl der Unternehmens-Verkäufer) hierfür angenommenen Werte bzw. Preise deutlich zu hoch, entsprechen also nicht den Werten bzw. Preisen die ty-pische Unternehmens-Käufer hier für zahlen wollen und können, bzw. Banken für den Käufer typischerweise finanzieren würden.

 

Es gilt also unsererseits zu ermitteln, welchen "marktrealen" Wert- oder Preis der Verkäufer max. fordern kann, damit potentielle Unternehmens-Käufer wirkliches Kaufinteresse zeigen und ggf. diese Preise aus Eigen- und Fremdkapital finanzieren können.

 

Im Regelfall wird in diesen Fällen nach "Ertragswert-Prinzip" bewertet, d.h.:

 

Ertrags-/DCF-Wert =     künftig (diskontierter) ausschüttungsfähiger Gewinn * 100
                                                       Kapitalisierungszins (= Risiko) in %

 

Bewertungen zum Substanz-Wert, Vergleichs-Wert, MKP-M-Wert werden immer dann zu-sätzlich erstellt, wenn kein eindeutiger Ertrags-Wert festgestellt werden kann.

 

Schwerpunkt: strategischer Unternehmens-Verkauf:

 

Im Regelfall wird auch in diesen Fällen nach "Ertragswert-Prinzip" bewertet, d.h.:

 

Ertrags-/DCF-Wert =     künftig (diskontierter) ausschüttungsfähiger Gewinn * 100
                                                       Kapitalisierungszins (= Risiko) in %

 

Bewertungen zum Substanz-Wert, Vergleichs-Wert, MKP-M-Wert werden immer dann zu-sätzlich erstellt, wenn kein eindeutiger Ertrags-Wert festgestellt werden kann.

 

Schwerpunkt Unternehmens-Kauf:

 

Im Regelfall wird auch in diesen Fällen nach "Ertragswert-Prinzip" bewertet, d.h.:

 

Ertrags-/DCF-Wert =     künftig (diskontierter) ausschüttungsfähiger Gewinn * 100
                                                       Kapitalisierungszins (= Risiko) in %

 

Bewertungen zum Substanz-Wert, Vergleichs-Wert, MKP-M-Wert werden immer dann zu-sätzlich erstellt, wenn kein eindeutiger Ertrags-Wert festgestellt werden kann.

 

Schwerpunkt: Vererbung oder Verschenkung von Unternehmen:

 

Immer wenn unternehmerisches Betriebsvermögen ererbt oder verschenkt wird, z.B. im Zuge der vorweg genommenen Erbfolge oder der familien-internen Unternehmens-Nachfolge prüft das Finanzamt ob hier z.B. Schenkungs- oder Erbschaftssteuern anfallen.

 

In diesen Fällen sind (nach derzeit gültiger Rechtslage) in der Regel zwei Bewertungs-Gutacht-en erforderlich. Ein Gutachten erfolgt nach den steuerlichen Richtlinen des Bewertungs-Gesetz-es (BewG), ein weiteres Gutachten nach betriebswirtschaftlichem Ertrags-/DCF-Wert.

 

Grundsätzlich ermitteln beide Bewertungsansätze einen "Ertrags-Wert", unterscheiden sich aber methodisch über den jeweils "rein steuerlichen" bzw. "rein betriebswirtschaften" An-satz. Sie unterscheiden sich (fast immer) auch in den ermittelten Werten bzw. Preisen sehr (sehr!!!) deutlich, als das Finanzamt deutlich höhere (steuerliche) Unternehmens-Werte ansetzt als ein typischer (betriebswirtschaftlich handelnder) Unternehmens-Käufer.

 

 

Schwerpunkt: Ehescheidungen und Wertausgleich:

 

Im Scheidungsfällen in Unternehmerehen stellt sich, wenn kein diesbezüglich konkludenter Ehevertrag vorliegt, regelmäßig die Frage nach dem angemessenen Wertausgleich der Ehe-partner für gemeinsames Firmenvermögen.

 

Maßgeblich sind hierfür die betrieblichen Vermögenswerte an Anfang und Ende der Ehe, die ursprünglichen Einbringungswerte in die Ehe und der Wertzuwachs im Zeitpunkt der Ehe.

 

Im Regelfall wird auch in diesen Fällen nach "Ertragswert-Prinzip" bewertet, d.h.:

 

Ertrags-/DCF-Wert =     künftig (diskontierter) ausschüttungsfähiger Gewinn * 100
                                                       Kapitalisierungszins (= Risiko) in %

 

unter Berücksichtung der eherechtlichen Stichtage etc.

 

Gutachten zur Ehescheidung und Wertausgleich können sowohl im gerichtlichen Scheidungs-verfahren, wie auch im privaten oder anwaltlichen Vergleichsverfahren sinnvoll sein.

 

Bewertungen zum Substanz-Wert, Vergleichs-Wert, MKP-M-Wert werden immer dann zu-sätzlich erstellt, wenn kein eindeutiger Ertrags-Wert festgestellt werden kann.

 

 

Schwerpunkt: Gesellschafter-Verträge und Wertausgleich:

 

Die deutliche Mehrzahl aller Gesellschafterverträge deutscher Unternehmen enthält einzelver-tragliche Vorkaufsregeln und zusätzlich (offene oder versteckte) Klausel zur Unternehmens-Bewertung, wenn ein Unternehmensinhaber seine Geschäftsanteile im bestehenden Gesell-schafterkreis verkaufen will oder muss.

 

Insbesondere die (typisch) vertraglichen Vorkaufsregeln der Gesellschafterverträge zwingen den Anteils-Verkäufer, in der Regel, den restlichen Mit-Inhabern ein vertragliches Vorkaufsrecht einzuräumen seine Geschäftsanteile priviligiert zu erwerben. Ein Verkauf an Dritte ist damit nur dann möglich, wenn kein anderer Mit-Inhaber die Geschäftsanteile kaufen will oder kann.

 

In ca. 99% aller Gesellschafterverträge deutscher Unternehmen sind die vertraglichen Vorkaufs-regeln der Mit-Gesellschafter für den verkaufenden Mit-Inhaber (sehr!!!) deutlich nachteilig, als das kein "gesamtwirtschaftlich angemessener" Kaufpreis ausbezahlt wird.

 

Die (typischen) Gesellschafterverträge stellen den Wertausgleich (i.e. Verkaufspreis) zum aus-scheidenden Mit-Inhaber primär auf "Buchwerte oder Substanzwerte" ab, die nichts dem "Ertragswert" zu tun haben.

 

Sehr oft sind die Regelungen rechtlichlich nicht zulässig, da der ausscheidene Mit-Inhaber hierdurch so wirtschaftlich deutlich benachteiligt wird, das Gerichte hier derartige Klauseln in den Gesellschafterverträgen für nichtig erklären und statt dessen auf "Ertragswert-Verfahren" abstellen.

 

 

Schwerpunkt: Gerichtsgutachten

 

Gutachten zur Vorlage bei Gericht oder bei den Rechtsanwälten werden von uns im dann er-stellt, wenn in bereits laufenden Rechtsverfahren oder in ggf. drohenden Rechtsverfahren ver-bindliche Unternehmenswerte ermittelt werden müssen. Die deutliche Mehrzahl dieser Rechts-verfahren betreffen Abfindungen für Mit-Inhaber, Ehescheidungen und Erbfälle in Unternehmer-Familien und Gesellschafterauseinandersetzungen.

 

Die deutsche Rechtssprechnung ist grundsätzlich sehr deutlich auf Unternehmens-Bewertung-en im Zuge des "Ertragswert-Verfahrens" fixiert.

 

Bewertungen zum Substanz-Wert, Vergleichs-Wert, MKP-M-Wert werden immer dann zu-sätzlich erstellt, wenn kein eindeutiger Ertrags-Wert festgestellt werden kann.

 

Auftraggeber für Gerichtsgutachten können sowohl die klagenden oder beklagten Parteien sein und/oder das Gericht selbst.

 

 

 

 

M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH | Mail: rggbieber@t-online.de