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Grundsätzliches zur Unternehmens-Bewertung

für mittelständische Unternehmen

 

Typisch mittelständische Unternehmer müssen sich, in der Regel, nur 1 - 2 x im Leben mit Unternehmens-Bewertung beschäftigen.

 

Sehr oft erst dann, wenn die Themen Unternehmens-Nachfolge, Unternehmens-Verkauf bzw. -Kauf auf die Tagesordnung kommen und/oder aus anderen persönlichen, steuerlichen oder rechtlichen Gründen ein konkreter Unternehmens-Wert (in €) berechnet und begründet werden muss.

 

Unternehmens-Bewertung gehört methodisch und anforderungsfachlich zu den komplexesten Themen der Unternehmensberatung, wird daher auch als "Königsdisziplin" der Branche be-zeichnet.

 

Nur sehr wenige Unternehmer haben mit diesem Umfeld persönliche Erfahrung. Auch die deut-liche Mehrzahl der Steuer-, Rechts- und Finanzberater etc. haben keine diesbezügliche fundier-te Ausbildung bzw. langjähig berufliche Praxis.

 

Bei der Bewertung eines Unternehmens empfiehlt es sich, erfahrene Bewertungs-Experten zu Rate zu ziehen, denn gesetztlich verbindlich oder regulativ normierte Bewertungsverfahren für mittelständische Unternehmen gibt es im Grundsatz nicht.

 

In der Rechtssprechung deutscher Gerichte zur Unternehmens-Bewertung gibt es eine klare Tendenz zu "ertragsorientierten" Bewertungs-Methoden, ohne jedoch diese für alle Fälle anzu-wenden.

 

Deshalb gibt es eine Vielzahl von Bewertungs-Verfahren, die jeweils ihre situativ eigene Da-seinsberechtigung und Richtigkeit haben.

 

Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Verfahren richtet sich danach, ob es die ge-eigneten Daten, Fakten und Argumente für die Rechtfertigung von situativ „marktgerechten“ Kauf- oder Verkaufs-Preisen liefert.

 

Die Wahl des Verfahrens und damit das Ergebnis der Bewertung hängen also vom jeweiligen Unternehmen selbst, der jeweiligen Bewertungssituation und dem jeweiligen Bewertungsziel ab.

 

Für die Bewertung von mittelständischen Unternehmen muss ein erstes Fazit lauten:

  • Ein immer pauschaliert richtiges und formal einfaches Bewertungsverfahren gibt es für mittelständische Unternhmen nicht
  • Jedes Unternehmen muss zwingend individuell bewertet werden
  • Der Bewertungszweck und das –ziel spielen die ausschlaggebende Rolle
  • Praxis vor Theorie, Erfahrung vor Literatur, Wissen vor Norm
  • Bewerten = Vergleichen, aber nur Gleiches mit Gleichem
  • Berechnete Unternehmens-Werte für mittelständische Unternehmen sind immer dann „richtig“, wenn auch neutrale Dritte diese als Maßstab für eine eigene Unternehmens-Bewertung, unter gleichen Vorbedingungen, anerkennen.
  • Sogenannte "Ertragswert-Verfahren" dominieren sehr deutlich die heutige Bewertungs-landschaft, da hier die typischen betriebs- und finanzwirtschaftlichen Grundregeln von "Investition und Ertrag bzw. Finanzierung" im Vordergrund der Bewertungslogik stehen

 

M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH | Mail: rggbieber@t-online.de