Seit 1999 professionelle KMU-Unternehmensbewertung

 

Kostenfalle Unternehmensbewertung für KMU

(i.e. kleine und mittelständische Unternehmen)

 

Diverse Firmen und Organisationen, auch Verbände, teilweise auch Steuerberater, Wirtschafts-berater etc. bieten für ihre KMU-Mitglieder / Kunden und für sonstige KMU-Auftraggeber angebliche „Unternehmensbewertungen“ an, die:

 

·       entweder kostenlos sind

 

oder

 

·       im Preisbereich zwischen 500 – 1.500 € + MWST liegen

 

Unsere „Unternehmensbewertungen“ für kleine und mittelständische Unternehmen liegen üb-licher Weise in einem Preisfeld von

 

·       ca. 6.000 bis 8.000 € + MWST

 

bei großen, komplexen Projekten auch deutlich mehr, bei kleinen, sehr übersichtlichen Pro-jekten auch mal weniger

 

·       Woher kommt dieser Preisunterschied (?)

 

und

 

·       welche Gründe sind hierfür ausschlaggebend (?)

 

Die vorgenannten „Billig-Angebote“ sind i.d.R. keine wirklichen Unternehmensbewertungen, sondern primär nur

 

·       nackte Bilanzbewertungen

 

oder

 

·       quasi Bilanzbewertungen mit nur (sehr) wenigen Zusatzinformationen

 

Grundlage dieser „Billig-Angebote“ sind i.d.R. ausschließlich die Zahlen bzw. Werte der Steuer- oder Handelsbilanzen und sonstige Informationen, die unmittelbar dort erwähnt sind. In der Regel sind diese Bilanzen auch (nur) historisch, d.h. spiegeln die Zahlen bzw. Werte des bewerteten Unternehmens von vor 2 – 3 Jahren und früher

 

Weiterhin ggf. auch zeitlich aktuelle BWAs, die jedoch an die Strukturen der bisherigen Steuer- oder Handelsbilanzen zahlen- bzw. wertetechnisch „angelehnt“ sind

 

Zusätzlich haben typische KMU in Deutschland sehr „informationstechnisch“ schlanke Steuer- oder Handelsbilanzen, beschränken sich also (nur) auf die Zahlen bzw. Werte, die nur für das Finanzamt zwingend notwendig sein, ohne i.d.R. diesbezüglich umfassende Kommentierungen und ausführliche Beschreibungen / Hintergründe dieser Zahlen bzw. Werte

 

Der Informationswert dieser „schlanken“ Steuer- oder Handelsbilanzen ist für eine sachkundige Unternehmensbewertung also bereits grundsätzlich eher gering

 

Weiterhin erfolgen diese „Billig-Angebote“ i.d.R. auf Basis von sehr preisgünstigen „Standard-Software“-Programmen zur Unternehmensbewertung, die jeder für 199 € oder auch kostenlos im Internet runterladen kann

 

Diese „Standard-Software“ rechnet zwar Unternehmenswerte aus, ist aber oft methodisch eher (zum und im Detail) fragwürdig, wird auch von den Anwendern zu Input > Output > Relevanz einzelner Bewertungseingaben / Voreinstellungen / Bedienung nicht verstanden oder sind software-techisch, zu Ursache > Wirkung > Ergebnis, nicht nachvollziehbar dokumentiert

 

Im Grundsatz also fast immer eine „Black-Box“, die keine unternehmens-individuellen Bewertungseingaben oder (dito) Bewertungsschritte erlaubt, auch nur Werte aus Steuer- oder Handelsbilanzen verarbeiten kann

 

Mehrheitlich sind diese Unternehmensbewertungen nur „Müll“, sagen also über den realen Marktwert des bewerteten Unternehmens sehr wenig oder nichts aus oder sind diesbezüglich „grob gesagt“ irreführend falsch

 

Typische Steuer- oder Handelsbilanzen sind für eine Unternehmensbewertung zwar grund-legend wichtig aber nur „eine Betrachtungsebene“ in der Arbeit „professioneller“ Unter-nehmensbewerter, z.B. uns oder anderer berufsfachlich qualifiziert ausgebildeter und langjährig erfahrener Berufskollegen und Gutachter

 

Ca. 50% (und auch mehr) aller, für eine „professionelle“ Unternehmensbewertung, relevanten Daten sind in typischen Steuer- oder Handelsbilanzen überhaupt nicht aufgelistet oder daraus erkennbar

 

Typische Steuer- oder Handelsbilanzen sagen i.d.R. fast Nichts und Garnichts über:

 

·       die derzeitige bzw. zukünftige Wettbewerbsposition

·       die derzeitige bzw. zukünftige Marktposition

·       die derzeitige bzw. zukünftige Produktpalette

·       die derzeitig bzw. zukünftig strategischen und operativen SWOTs

·       die derzeitig bzw. zukünftig interne und externe Mitarbeiterstruktur

·       die derzeitige bzw. zukünftige Auftragslage

·       die derzeitige bzw. zukünftige interne und externe Vertragslage

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Kunden

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Lieferanten

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen sonstigen Dienstleister

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Cash-Flows

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen rechtlichen Themen

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen steuerlichen Themen

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen vertraglichen Themen

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Investitionen

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen sonstigen Obliegenheiten

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Schutzrechte, Patente bzw. Know-How

·       die derzeitigen bzw. zukünftigen Abhängigkeiten

·       die diesbezüglichen Verknüpfungen mit sonstigen Unternehmen des Inhabers

·       die diesbezüglichen persönlichen Verknüpfungen mit dem Inhaberkreis selbst

·       die diesbezüglich abzusehenden oder zwingenden Veränderungen

·      die diesbezüglichen Einflüsse aus z.B. Unternehmerverkauf / neuen Inhabern etc.

·    ggf. verdeckte Sondererlöse / Sonderverluste, atypische Geschäfte etc.

.    ggf. verdeckten Erträgen / Verlusten aus steuerlichem Kalkül des Inhabers etc.

.    ggf. ausschließlich steuerlich zwingenden Erträgen / Verlusten ohne Cash-Flow

.    ggf. verdeckte Erträge / Verluste aus Rückstellungen, schwebenden Geschäften

 

aus.

 

Alle diese Informationen und daraus erfolgender Detailbetrachtungen / Abschätzungen / Zahlen und Werte sind aber für eine „professionelle“ Unternehmensbewertung immer zwingend erforderlich

 

P.S.: Die vorstehende Liste ist „thematisch“ nicht komplett, im und zum Detail sind diese Betrachtungsebenen auch noch deutlich umfangreicher / komplexer, oft zu Hintergrund / Ursache > Wirkung > Zahlen und Werte > Risiken etc. dann auch mehrstufig oder eskalierend mit einander verknüpft

 

Unternehmens-Wert, besser Unternehmens-Preis, in diesem Sinne, ist sind die neutral objektivierten Betrachtungsebene (als Ertragswert):

 

eine Unternehmensbewertung ermittelt, welchen Unternehmenswert bzw. -preis ein „marktnormaler und -wirtschaftlich angemessen vernünftig agierender Käufer“ für das Unternehmen in € bezahlen (ggf. auch zu markt-äquivalenten Konditionen finanzieren) kann;

 

sowie

 

welches betriebswirtschaftliche / finanzwirtschaftliche / steuerliche / gesellschafts-rechtliche / vertragliche / risikoäquivalente Kaufpreismodell hierfür als bewertungs-technisch angemessen erfolgswahrscheinlich angenommen werden kann;

 

sowie

 

dies in Kenntnis des Käufers und des Verkäufers zu allen diesbezüglich historisch / derzeitig / zukünftig, erwartungstechnisch relevanten Umständen, Bedingungen bzw. daraus eskalierender Neben- und Folgebedingungen.

 

Also, mal schnell so eben, die Steuer- oder Handelsbilanzen und ggf. ein paar wenige sonstige Unternehmenszahlen und –daten in eine Unternehmenswertung einzutippen oder zu be-trachten, taugt dann zum Detail nicht, wenn „marktreale Werte bzw. Preise“ als „Ertragswerte“ gefordert sind, also dass was situativ bzw. individuell „wirklich und cash-auf-Kralle“ bezahlt werden kann

 

„Professionelle“ Unternehmensbewerter kennen damit ihre Kunden und deren Unternehmen persönlich, haben diesbezüglich sowohl den Inhaber selbst, das Unternehmen selbst, haben ggf. auch persönlich mit dem Steuerberater, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer etc. des Inhabers / des Unternehmens selbst gesprochen / die Firma besichtigt / alle offene hier relevanten Themen und Fragen geklärt etc.

 

Das erfordert für „professionelle“ Unternehmensbewerter einen zeitlichen und sachlichen Auf-wand für Reisen, Gespräche, Informations-Einholung, -analyse, -auswertung, Klärung offener Fragen, Marktanalysen, Gutachten-Erstellung und ggf. auch abschließenden Besprechungen mit dem Auftragsgeber der Unternehmensbewertung

 

Der für „professionelle“ Unternehmensbewerter marktübliche „Tagessatz mit 8 Arbeitsstunden“ liegt bei über 1.500 € (und deutlich mehr) + Reisekosten + Spesen + MWST

 

Bereits im öffentlich-rechtlichen Umfeld (JEVG - Gesetz über die Vergütung von Sach-verständigen etc.) liegt der gesetzlich festgelegte „Tagessatz mit 8 Arbeitsstunden“ bei ca. 1.000 €, zuzüglich umfassendem Auslagenersatz + Reisekosten + Spesen + MWST + Gerichtskosten, also (all in, i.e. mit Auslagenersatz + Gerichtskosten) in etwa vergleichbarer Höhe zu 1.500 € (und mehr)

 

Unternehmensbewertungen im Preisbereich zwischen 500 – 1.500 € + MWST können damit, zum vorgenannten Tagessatz von 1.500 €, nur Zeiten von 0.3 bis 1.0 Tagen Arbeitszeit des beauftragten Unternehmensbewerters „abdecken“

 

Dafür bekommen sie dann, im Regelfall“, nur „oberflächlichen Bewertungsmüll“, der keiner marktwirtschaftlich realen Wert- bzw. Preisbildung entspricht, die Dritte (als interessierte Käufer / Verkäufer / Banken / Mitinhaber / Nachfolger etc. usw.) regelmäßig sofort in der Papierkorb „entsorgen“…

 

Für 500 € - 1.500 € können wir nicht einmal:

 

·       z.B. von Frankfurt/Main nach Köln, München, Hamburg, Berlin etc. fahren oder fliegen (Zeit hin und her + Vorbereitung + ausführliche Besprechung vor Ort + ausführliche Betriebsbe-sichtigung vor Ort + Nachbereitung etc. usw.)

 

und

 

·       dann folgend noch ein ausführliches, individuelles Bewertungs-Gutachten mit 20 bis 50 A4-Seiten erstellen, dies dann ggf. auch noch mit dem Auftraggeber + Steuerberater / Bank etc. usw. erneut persönlich (vor Ort) besprechen

 

Unsere „Billiganbieter“, als (quasi) Pseudo-Wettbewerber, wohl zum qualitativ und quantitativ vergleichbaren Ergebnis und Umfang auch nicht….

 

Die "Geiz ist Geil-Methode" funktioniert bei Unternehmensbewertung nicht, jeder zum The-ma "professionell" erfahrenden M&A-Berater, Steuer- oder Rechtsberater, Banker oder Finanz-experte, zerreißt ihnen das "in der Luft" und kloppt das dann in die Tonne...  

 

Sie haben dann nicht nur sinnlos Geld ausgegeben, sich jedoch zusätzlich auch zu ihren Ge-schäftspartnern als "lächerlich" oder "völlig naiv" präsentiert. Aus dieser "Falle" wieder raus-zukommen ist oft zeitlich und persönlich teuer...(oder noch teurer) 

M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH | Mail: rggbieber@t-online.de