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Informationen zu und Erfolgsquoten von

Unternehmensbörsen im Internet

 

Unternehmensbörsen im Internet erfreuen sich zunehmender Beliebtheit

 

Dies insbesondere für sehr kleine, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Hintergrund der Unternehmensnachfolge, Existenzgründung, strategischem Unternehmensverkauf / -kauf, MBI etc..

 

Erwartungstechnisch sollen hier diesbezüglich qualifizierte Käufer und Verkäufer informiert und zusammen geführte werden, mit dem Ziel eines final erfolgreichen Vertragsabschlusses zum Unternehmenskauf / -verkauf

 

In Deutschland bestehen ca. 10 Unternehmensbörsen im Internet, die über Bekanntheit, Anzahl der Inserate und Funktionalität als systemrelevant anzunehmend sind

 

Diese sind teilweise für die Inserenten bzw. Nutzer kostenfrei oder erheben Nutzungsgebühren zwischen ca. 20 bis 100 € je Inserat oder Zeitintervall von ca. 1 – 6 Monaten

 

Zu den exponierteren Unternehmensbörsen im Internet zählen z.B. nexxt-change, DUB, biz4.sale etc.

 

In diesem „Umfeld“ stellt sich die Frage nach der (realen) Erfolgsquoten von Unternehmens-börsen im Internet, also was wird hier käufer- bzw. verkäuferseitig angeboten, angefragt und dann auch (real und final) ge- oder verkauft

 

Statistik Jahr 2016 und für die Jahre 2006 bis 2016

 

Nexxt-Change hat hier für das Jahr 2016 im Dez. 2016 diesbezügliche Zahlen veröffentlicht, die (im groben Überblick zum Jahresende 2016) folgendes aussagen:

 

·       Veröffentliche Anzeigen von Verkäufern ca. 8.200 im Jahresdurchschnitt

·       Veröffentliche Anzeigen von Käufern ca. 3.000 im Jahresdurchschnitt

·       Gesamt ca. 11.200 Anzeigen im Jahresdurchschnitt

 

·       Gemeldete „erfolgreiche“ Verkäufe ca. 1.000 im Jahr 2016

·       Gemeldete „erfolgreiche“ Käufe ca. 80 im Jahr 2016

·       Gesamt ca. 1.080 „erfolgreiche“ Projekte im Jahr 2016

 

Dies entspricht einer gemeldeten Erfolgsquote von ca. 12.2 % der Verkaufs-Inserate

 

Dies entspricht einer gemeldeten Erfolgsquote von ca. 2.7 % der Kauf-Inserate

 

Gesamt ca. 9.7 % „erfolgreiche“ Projekte im Jahr 2016 zum gesamten Anzeigenbestand

 

Die Gesamtzahl der zwischen dem Jahr Anfang 2006 bis Ende 2016 (also für 11 Jahre) „erfolg-reichen“ Projekte wird seitens Nexxt-Change kumuliert mit ca. 14.300 angegeben, d.h. durchschnittlich ca. 1.300 pro Jahr. Damit auch langfristig im Bereich bzw. nur marginal über den für 2016 angegebenen Zahlen von ca. 10% liegen

 

Die in 2013 von der Rambøll Management Consulting GmbH veröffentliche Studie zur Nexxt-Change kommt mit 1.312 erfolgreichen Projekten im Jahr 2011 und 9.132 erfolgreiche“ Projekte in den Jahren 2006 bis Mitte 2011 (kumuliert) ca. zu einem vergleichbar ähnlichen Ergebnis von ca. 10%

 

Im Umkehrschluss, also einer „nicht-erfolgreichen“ Negativquote des Anzeigenbestandes, finden damit ca. 90% aller Inserate auf Nexxt-Change offensichtlich kein Matching von Käufer, Verkäufer oder Interessenten

 

Wenn zusätzlich (als Durchschnitt für alle Inserate auf Nexxt-Change) (von uns grob statistisch gecheckt) unterstellt wird, dass auf jedes aktive Inserat nur ca. 5 - 10 interne und externe Interessensbekundungen eingehen, dann beträgt die statistische Durchschnitts-Wahrschein-lichkeit einer „singulären Kontaktaufnahme“ über Nexxt-Change nur 1/10 der vorstehend genannten Gesamt-Erfolgs-Wahrscheinlichkeit

 

Das heißt dann ca. 1% „erfolgreiche“ Projekte je „individueller Kontaktaufnahme“ auf jede dort veröffentlichte Kauf- oder Verkaufs-Anzeige

 

Zusätzlich, dass auf (als Durchschnitt für alle Inserate auf Nexxt-Change) (von uns grob statistisch gecheckt) unterstellt wird, auf jedes aktive Inserat ca. 200 aktive Pageviews (also Anzeige wurde käufer- oder verkäuferseits angesehen) erfolgen, dann liegt die „individuelle Kontaktaufnahme“, mit nur ca. 5 – 10 schriftlichen Interessensbekundungen, bei 2.5 bis 5% aller veröffentlichen Anzeigen

 

Das heißt dann ca. 0,05% „erfolgreiche“ Projekte je „individuellem Pageview“ auf jede auf Nexxt-Change veröffentlichte Kauf- oder Verkaufs-Anzeige

 

Anders gesagt ca. 200 Leute sehen sich (im Durchschnitt) eine veröffentliche Anzeige an, davon nehmen 5 -10 Kontakt auf, davon kaufen /verkaufen dann real und final nur „max. EINER“ oder „i.d.R. KEINER“, da 90% aller Anzeigen nicht zu „erfolgreichen“ Verkäufe bzw. Käufe führen

 

Die seitens Nexxt-Change veröffentlichen Zahlen für das Jahr 2016 machen hierzu folgende Angaben:

 

Originäre Besucher der Webseite >       ca.   70.000 je Monat /    840.000 je Jahr

Pageviews der Besucher >                    ca. 720.000 je Monat / 8.640.000 je Jahr

Zeit je Pageview der Besucher >           ca. 48 sec. je Anzeige / Einzel-Webseite

 

Dem zufolge benötigt es jährlich ca. 840.000 Besuche mit ca. 8.64 Mio. Pageviews auf Nexxt-Change um final ca. 1.080 - 1.300 inserierte Verkaufs- / Kaufprojekte erfolgreich abzuschließen. D.h. eine „Erfolgsquote“ von ca. 0,15% je Besuch, bzw. ca. 0,015% je individuellem Pageview. Es benötig damit ca. 650 Besuche bzw. 6.600 Pageviews für jeden finalen „Erfolg“

 

Seitens der sonstigen Unternehmensbörsen im Internet sind keine diesbezüglich vergleichbaren qualitativen oder quantitativen Erfolgszahlen bekannt bzw. erkennbar veröffentlicht. Nur DUB veröffentlicht Zahlen zu den „Kontaktzahlen“ der dortigen Börse, d.h. keine „Erfolgszahlen“ zu erfolgreich abgeschlossenen Projekten

 

Demnach haben DUB-Anzeigen eine Kontaktquote von unter 5 Kontakten für ca. 43% aller Anzeigen, zwischen 5 – 9 Kontakten für 32% aller Anzeigen, über 10 Kontakten für 25% aller Anzeigen. Das sollte damit ggf. vom vorgenannten Nexxt-Change-Niveau zu „Kontakten“ nicht sehr wesentlich abweichen, bleibt jedoch zur relevanten „Erfolgsquote“ kryptisch

 

Warum nur ca. 10% Erfolgsquote?

 

Regelmäßige Nutzer von Unternehmensbörsen im Internet bemängeln i.d.R.:

 

1. Anzeigentexte ohne „wirklich aussagefähige Inhalte“ zum jeweiligen Angebot oder Nachfrage

 

2. Anzeigentexte mit „vernunftfreien bzw. völlig absurden Inhalten“ zum jeweiligen Angebot oder Nachfrage

 

3. Anzeigentexte mit „deutlich marktschreierischem Inhalt“ zum jeweiligen Angebot oder Nach-frage, die objektivierten Prüfungen nicht standhalten

 

4. Anzeigentexte mit „deutlich beschönigenden bzw. vorsätzlich falschen Inhalten“ zum je-weiligen Angebot oder Nachfrage, die objektivierten Prüfungen nicht standhalten

 

5. Anzeigentexte (primär von Unternehmens-Maklern) mit „völlig pauschalierten 08/15-Texten“ zum jeweiligen Angebot oder Nachfrage, ohne substanzielle Daten und Beschreibung der wesentlichen Gesamtumstände

 

6. Keine Beantwortung der Anfragen von Interessenten seitens Inserenten

 

7. Keine auf Kontaktaufnahmen folgenden qualitativ zielführenden Informationen der Inserenten zu Interessenten

 

8. Angebot oder Nachfrage entspricht nicht bzw. nur sehr eingeschränkt dem veröffentlichen Anzeigentext bzw. dem indizierten Kontext der Anzeige

 

9. Angebot oder Nachfrage kann objektivierten Grob-Prüfungen (i. S. einer vorerst nur „gesamt-wirtschaftlichen Vernunft“ zu Chancen und Risiken) nicht standhalten, sind diesbezüglich (be-reits objektiviert) nicht verhandlungswürdig

 

10. Angebot oder Nachfrage kann objektivierten Detail-Prüfungen (i. S. rechtlicher, steuerlicher, betriebs- und finanzwirtschaftlicher sowie sonstig zwingender betriebswirtschaftlichen Rahmen-bedingungen) nicht standhalten, sind diesbezüglich (bereits objektiviert) nicht verhandlungs-würdig

 

11. Angebot oder Nachfrage verletzten, umgehen oder ignorieren zwingende rechtliche, steuerliche, vertraglich bereits bestehende bzw. zukünftig entstehende Rahmenbedingungen, sind diesbezüglich (bereits objektiviert) nicht verhandlungswürdig

 

12. Angebot oder Nachfrage ohne reale Verkaufs- oder Kaufabsichten, als (quasi) Window-Shopper oder allgemeinem Markt-Test des jeweiligen Angebotes bzw. der Marktlage bzw. „just-for-fun-Inserate“

 

13. Angebot oder Nachfrage von dubiosen Maklern und Pseudo-Beratern, ohne klare Manda-tierung seitens realer Käufer oder Verkäufer

 

14. Angebot oder Nachfrage von dubiosen Maklern und Pseudo-Beratern, die (im Grundsatz) völlig abstruse Käufer- oder Verkäufer-Mandate „abarbeiten“, für die sie bezahlt werden, die aber keine realwirtschaftlichen Erfolgschancen haben. Hier primär jedoch als ausschließlich „Leistungsnachweis“ für Rechnungen an  die Auftraggeber, i.e. Betrug als Geschäftsgrundlage

 

15. Angebot oder Nachfrage über thematisch / persönlich / sachlich völlig unspezifische „Massen-Mailing“ an eine große Vielzahl von „irgendwelchen“ zufällig ausgewählten und anforderungstechnisch völlig divergenten Anzeigen

 

16. Angebot oder Nachfrage ist zeitlich bzw. ursächlich bereits überholt, i.e. „Karteileichen“

 

17. Angebot oder Nachfrage deren Inserenten/Interessenten bereits von aktiven Insolvenz-Verfahren betroffen sind oder diese aktiv anstehen (Schufa/Crefo über 5xx), dies aber vorerst „verheimlichen“

 

18. Angebot oder Nachfrage deren Inserenten/Interessenten den i.d.R. sehr umfänglichen, komplexen, zeitaufwändigen „harten und weichen“ Anforderungen, Abläufen bzw. Konsequenzen eines Unternehmens-Kaufs oder –verkaufs nicht mental bzw. situativ folgen können, diesbezüglich auch keine externen M&A-, Rechts- oder Steuerberater beauftragen und bezahlen wollen, analog bereits grundsätzlich keine thematische „Flughöhe“ zum Verhandlungspartner herstellen können

 

19. Verkaufs-Angebote mit (offen oder verdeckt) völlig situativ finanziell absurden Preisvorstellungen der Verkäufer

 

20. Kauf-Angebote mit (offen oder verdeckt) völlig situativ finanziell absurden Eigenkapitalvoraussetzungen der Käufer

 

21. Verkaufs-Angebote mit (offen oder verdeckt) sehr dominierenden Bindungen oder Verträgen mit solitäre / singuläre Kunden, Lieferanten, externe Dritte, interne Dritte oder Inhaber, die nicht oder nur sehr latent auf typische Käufer übertragbar sind

 

22. Verkaufs-Angebote mit (offen oder verdeckt) sehr dominierendem Investitions-Stau oder Innovations-Stau, deren Auflösung finanziell nicht oder nur sehr latent auf typische Käufer übertragbar sind

 

23. Verkaufs-Angebote mit (offen oder verdeckt) sehr dominierenden (aktiven, schwebenden, abzusehenden) Rechts- oder Steuerverfahren etc., deren Auflösung finanziell nicht oder nur sehr latent auf typische Käufer übertragbar sind

 

24. Verkaufs-Angebote mit (offen oder verdeckt) sehr dominierend „nicht betriebs-notwendigem“ Vermögen / steuerlichen oder rechtlichen Sonder-Konstrukten, inkl. Betriebsaufspaltungen / Pensionszusagen, die massive strukturelle bzw. finanzielle Auswirkungen auf den einen Kauf und Verkauf haben, diesbezüglich (situativ) nicht verhandlungswürdig sind

 

25. Kauf-Angebote mit (offen oder verdeckt) völlig absurdem (qualitativ) berufsfachlichem und persönlichem Erfahrungshorizont der Käufer

 

26. Kauf-Angebote und Interessensbekundungen mit (ganz offensichtlich) sehr deutlich fehlenden Grundkenntnisse der deutschen Sprache, Grammatik, Rechtschreibung, Umgangs-formen etc. usw.

 

27. Bettelbriefe von Pseudo-Käufern die (ganz offensichtlich) „nur“ irgendeinen Aushilfs-Job etc. usw. suchen oder „irgendwas“ verkaufen wollen

 

28. Interessensbekundungen zu Angebot oder Nachfrage über Unternehmensbörsen sind i.d.R. nicht (mehr) anonym, unterliegen auch i.d.R. keinen vorab vereinbarungsfähigen Vertraulich-keitsregeln zwischen Käufer und Verkäufer etc.. Für Verkäufer besteht damit eine sehr deutliche Hürde mit Käufern überhaupt Kontakt aufzunehmen, da er hier (quasi) seine komplette Identität (und das Unternehmen) sofort uneingeschränkt preisgibt

 

Operatives Fazit:

 

a) Unternehmensbörsen im Internet werden zu deutlich über 90% (und mehr) von zum Thema eines Unternehmensverkaufs oder -kaufs völlig oder substanziell „unerfahrenen“ und „fachthematisch unberatenen“ Personen ge- bzw. benutzt, mit (analog) sehr oft völlig absurden Vorstellungen bzw. brutaler Unterschätzung der realen organisatorischen, finanziellen, zeitlichen, sachlichen Anforderungen und der mentalen Herausforderungen eines gesamtwirtschaftlich erfolgreichen Unternehmensverkaufs oder –kaufs

 

b) Dies hat massiv negative Auswirkungen auf die qualitative und informatorische Anzeigenqualität dieser Börsen (i.S. von aussagetechnisch klaren, wahren, eindeutigen, umfänglichen, detaillierten, prüfbaren, bewertbaren, preiswürdigen Faktoren etc.) der Verkaufs- und Kauf-Anzeigen bzw. (dann folgend) darauf basierender Kontakte

 

c) Gleichzeitig auch (völlig analog) massiv negative Auswirkungen auf die qualitative und quantitative Kontaktqualität auf Basis derartiger Verkaufs- und Kauf-Anzeigen bzw. darauf basierender Kontakte

 

d) Final dann auch (völlig erneut analog) massiv negative Auswirkungen die reale (finale) Erfolgsquote auf Basis derartiger Verkaufs- und Kauf-Anzeigen bzw. darauf basierender Kontakte

 

e.) Unternehmensbörsen im Internet veröffentlichen zwar eine sehr große Vielzahl von Verkaufs- und Kaufanzeigen, haben jedoch eine (langfristig bestätigte) qualitativ sehr schlechte Erfolgsquote

 

f.) Die aussagetechnische Qualität der typischen Anzeigen auf Unternehmensbörsen im Internet ist sehr schlecht, deutlich weniger als 5% aller veröffentlichen Anzeigen enthalten wirklich die ca. 10 – 15 relevanten Informationen die käufer- oder verkäuferseitig erwartet werden. Die Zahl der Fehlversuche ist damit sehr hoch, da die beiderseitigen Erwartungen bzw. Möglichkeiten der Käufer und Verkäufer nicht deckungsgleich sind, diese sich aber aus dem Anzeigentext nicht ergeben

 

g.) Die aussagetechnische Qualität und der Inhalt der typischen Anzeigen auf Unternehmensbörsen im Internet sind i.d.R. ein „Spiegelbild“ der Seriosität des Anbieters selbst und ein „Gradmesser“ der Qualität des Angebotes selbst. Diesbezüglich gut vorbereitet und qualitativ hochwertige Angebote, haben sehr mehrheitlich auch sehr detailliert formulierte, klar aussagefähige Anzeigentexte mit strukturell und konditionell klaren Rahmenbedingungen (und umgekehrt)

 

h.) Die Angebots-Qualität auf Unternehmensbörsen im Internet ist sehr schlecht, sehr deutlich mehr als 50% aller dort angebotenen Firmen sind qualitativ oder preislich bzw. risikotechnisch „absolut unverkäuflich“, würden also auch bei 1 €-Kaufpreis keinen Käufer finden. Weitere mehr als 25% sind preislich derart „überteuert“, das Käufer erst gar nicht in Detailverhandlungen einsteigen

 

i) Die Nachfrage-Qualität auf Unternehmensbörsen im Internet ist sehr schlecht, sehr deutlich mehr als 80% aller dort agierenden Käufer (primär MBI) verfügen weder über relevantes Eigenkapital, noch unternehmerisch berufsqualifizierende Erfahrung. Viele qualitativ hochwertige Käufer (primär B2B) nutzen diese Börsenplätze nicht (nicht mehr), da die Angebots-Qualität bzw. die konkludenten Erfolgschancen als „zu schlecht / zu unwahrscheinlich“ beurteilt werden

 

j) Unternehmensbörsen im Internet richten sich nicht an klar ausgewählte Zielgruppen, da alle Anzeigen (quasi) für alle und jeden sichtbar sind, i.d.R. Regel auch (quasi) jeder hier als realer oder angeblicher (vollwertiger) Käufer oder Verkäufer agieren kann und darf. Diese Börsen prüfen i.d.R. weder die realwirtschaftliche Qualität der Anzeigen, noch die darauf eingehenden Interessensbekundungen. Der „qualitative und quantitative Müll- und Deppen-Faktor“, bestehen aus (im Grundsatz) absurden Anzeigen und absurden Interessenten, absurden Angebots- und Verhandlungserwartungen, absurden Erfolgschancen etc., ist daher sehr hoch

 

k) Unternehmensbörsen im Internet generieren i.d.R. zu wenig „wirklich werthaltige“ Kontakte zwischen branchen-, produkt- oder markt-synergerischen Käufern und Verkäufern im regionalen Umfeld. Die für Nexxt-Change genannte Quote von (im Durchschnitt) ca.  5 -10 Interessenten je Anzeige, unter Einbezug des vorgenannten „Müll- und Deppen-Faktor“, reicht i.d.R. bereits quantitativ nicht aus um ein (im Regelfall) erfolgreiches Matching zwischen Käufern und Verkäufern sicherzustellen

 

Ca. 75% (und mehr) aller Unternehmensverkäufe in KMUs erfolgen branchen-, produkt- oder marktsynergerisch, d.h. Fensterbau kauft Fensterbau oder sonstiges Baugewerbe etc. usw., Maschinenbauer kauft Maschinen- oder Metallbauer oder Konstruktionsbüro aus dem Maschinenbau etc. usw.. Ca. 75% (und mehr) aller Unternehmensverkäufe in KMUs erfolgen zusätzlich mit deutlich regionalem Fokus. Typischer Umkreis max.100 – 200 km zwischen Firmensitz Käufer / Verkäufer

 

Synergetisches und regionales „Matching“ ist damit einer der wesentlichen Schlüssel zum Erfolg. Hierfür sind i.d.R. deutlich über 5 - 10 (und mehr) zwingend synergetische und gleichzeitig auch regionale Interessenten mit ausreichend finanziellen Hintergrund erforderlich um einen KMU-Unternehmensverkauf final erfolgreich um zusetzen

 

Unternehmensbörsen im Internet sind offensichtlich nicht in der Lage dies qualitativ und quantitativ sicher zustellen

 

l) Die vorgenannten nur ca. 1% „erfolgreicher“ Projekte (je persönlichem Kontakt bis finaler Erfolg) bzw. ca. 0,05% bzw. 0,015% „erfolgreicher“ Projekte (je persönlichem Pageview bis finaler Erfolg) bzw. eine „negative Erfolgsquote“ von ca. 90% grundsätzlich erfolgloser Anzeigen, müssen als betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich „aktivistischer Unfug“ verortet werden

 

Die (volkswirtschaftlichen) Gesamtkosten aller Unternehmensbörsen im Internet, einschließlich aller persönlichen Kosten der Betreiber und deren Partner, der Nutzer, der Anzeigeneinsteller, der Interessenten, der Pageviewer und ggf. deren externer M&A-, Steuer- und Rechtsberater kann im Bereich von sehr deutlich über 100 Mio.  € p.a. berechnet werden. Dies ist zu den vorgenannten "Erfolgsquoten" völliger "Irrsinn"

 

m) Kein Bäckerladen oder anderes Unternehmen etc. usw. kann wirtschaftlich „überleben“, wenn jeden Tag 2.000 Kunden in den Laden kommen und sich die „Ware“ ansehen, davon dann aber nur 50 - 100 aktiv mit dem Verkäufer über die „Ware“ reden, letztlich aber nur 10 Kunden wirklich „Ware“ kaufen. Von den jeden Tag 2.000 Kunden im Laden kaufen auch nur 10% wirklich und bei irgendeinem Unternehmen irgendwo, irgendwelche „Ware“. 90% der jeden Tag 2.000 Kunden im Laden kaufen niemals irgendwo, irgendwelche „Ware“

 

Diese Kunden- bzw. Erfolgsquote würde unweigerlich zum „Bankrott“ des Bäckerladen oder jedes anderen Unternehmen führen, ist aber auf typischen Unternehmensbörsen im Internet (offensichtlich) die Regel

 

In jedem Spielkasino oder im Lotto haben sie sehr deutlich bessere Chancen...(!!!)

 

Besser gesagt: Bei Erfolgs-Wahrscheinlichkeiten von 0.XX% gehe ich besser in eine Kneipe, dort hat jedes getrunkene Bier / Schaps bereits eine Erfolgs-Sicherheit von ca. 5.0%. oder 30.0%...

 


 

Wir schließen diese "Lücke", basierend auf unserer über 30 Jahren Erfahrung und über 200 erfolgreichen Projekten zum Unternehmens-Verkauf bzw. -Kauf und der für diese Fälle von uns erstellten Unternehmens-Bewertungen.

 

 

 

M+A Rüegg Mittelstandsberatung GmbH | Mail: rggbieber@t-online.de